Neujahrsempfang 2018 für die Mitarbeitenden der Overather Tafel

Am 20. Januar 2018 trafen sich ca. 70 Mitarbeitende der Overather Tafel zum traditionellen Neujahrsempfang wieder im denkmalgeschützten „Lindenhof“ in Marialinden, in dem zwar kein regulärer Restaurantbetrieb mehr betrieben wird, der aber allen Interessenten für Feste und Feiern offensteht. Dessen Wirtin Annemie Anhalt ist selbst Tafel-Mitarbeiterin und bewirtete mit ihrem Personal das Tafel-Team im gemütlichen Gästeraum. Die köstlichen Fingerfood-Häppchen lieferte die Metzgerei Wasser aus Kirschbaum mit einem Anteil gespendeter Leckereien.

Die Vorsitzende Barbara Matthias dankte allen Anwesenden für ihre Tafeltreue und die engagierte Arbeit der vergangenen Jahre, die dazu geführt hat, dass die Tafel zu einer anerkannten Institution in Overath wurde. Inzwischen arbeiten im Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 109 Personen ehrenamtlich, und 142 Mitglieder sorgen mit ihren Beiträgen für die finanzielle Basis des Tafelbetriebes.

 Auch der Schirmherr der Tafel, Bürgermeister Weigt, dankte allen Beteiligten, insbesondere auch der Vorsitzenden und zeigte sich stolz auf dieses „Erfolgsmodell“ in seiner Stadt, auf das man sich in Overath verlassen und das man allen Bedürftigen nur empfehlen kann. Er wurde nach den Abriss- und Bau-Plänen der Stadt an der Einmündung der Dr. Ringens-Straße gefragt, von denen die Tafel unmittelbar betroffen sein wird.

Das alte Tafelhaus soll ja abgerissen werden, weil die Dr. Ringens-Straße aus verkehrstechnischen Gründen an ihrer Einmündung in die Hauptstraße verbreitert werden muss. Hinter dem Bahnübergang soll dann im sog. „Gleisdreieck“ zwischen den Bahn-Gleisen und der Agger ein Gebäude für Sozialwohnungen entstehen, in dem auch die Tafel in der bisherigen Größe untergebracht wird. Die zeitliche Planung steht allerdings noch nicht so fest, dass der Bürgermeister konkrete Termine nennen konnte. Die Tafel hat es aber auch keineswegs eilig, weil das jetzige Gebäude für die Abwicklung des Tafelbetriebes eine äußerst günstige Struktur hat. Wir hoffen, dass es auch im neuen Haus so sein wird.

Die Atmosphäre im Saal entsprach der vertrauten und freundschaftlichen Beziehung der Mitarbeitenden untereinander, die für viele neben ihrem sozialen Engagement eine wichtige Motivation ist, ihre kostbare Zeit mit ehrenamtlicher Arbeit zu füllen und sich dabei wohl zu fühlen, weil es wie in einer großen Familie zugeht.