
10.09.25 ● Was wären unsere Städte und Dörfer ohne ehrenamtliches Engagement? Fest steht: Vieles würde nicht mehr so liebenswert und nahbar sein wie bislang. Ehrenamtliches Wirken macht unser Zuhause erst zu einem fühlbaren Stück Heimat. Manche leben in dieser Heimat von Geburt an. Manche haben diese Heimat als Ort der Vertrautheit, Geborgenheit und Zugehörigkeit erst seit kurzer Zeit lieben und schätzen gelernt, weil sie durch Krieg oder Unterdrückung flüchten mussten.
Umso schöner, wenn es bei der Overather Tafel elf Nationen sind, die Overath als Heimat betrachten und sich gemeinsam ehrenamtlich für Menschen einsetzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens zuhause sind. Und dieses Engagement hat sich herumgesprochen. So fand Overaths Bürgermeister Christoph Nicodemus lobende Worte, als er die Tafel-Verantwortlichen Hildegard Schönenborn und Eckehard Ruffmann zum 2. Platz beim diesjährigen Overather Heimatpreis beglückwünschte. Im Kulturbahnhof der Stadt überreichte der Rathaus-Chef die Auszeichnung und einen Geldpreis von 1.500 Euro. Die Tafel trage mit ihrer Arbeit nicht nur zur Versorgung Overather Mitbürger bei, sondern vollbringe auch eine „tolle Integrationsleistung“. Neben den Vorstandsmitgliedern freuten sich auch zahlreiche Tafel-Mitarbeiter über die Ehrung.
Den dritten Platz beim Heimatpreis belegte eine Initiative aus Marialinden, die dem historischen Quellweg Geltung verschaffen will. Der 1. Platz ging an den Heimatverein Eulenthal für die Gestaltung des Dorfplatzes, der als Festplatz und Ort der Begegnung genutzt werden soll.

